MITTELALTERLICHE ZISTERZIENSERKLÖSTER in Deutschland, Österreich und der Schweiz

MITTELALTERLICHE ZISTERZIENSERKLÖSTER in Deutschland, Österreich und der SchweizJürgen Eberle
 
Art.Nr.:978-3-86568-516-2
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MITTELALTERLICHE ZISTERZIENSERKLÖSTER

in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Grundrissplanatlas

 

Jürgen Eberle

 

ca. 24 x 32 cm, ca. 240 Seiten, ca. 200 Abbildungen, Hardcover

 

ISBN 978-3-86568-516-2

 

ca. 39,95 €

 

erscheint im 3. Quartal 2010

 

Die Baukunst der Zisterzienser findet seit jeher starke Aufmerksamkeit bei Kunsthistorikern und Architekten, aber auch bei Geschichts- und Heimatforschern.

Außer einigen Monographien, regionalen Kunstinventaren und verstreuten Aufsätzen stand bisher als umfassende Grundrissquelle nur der „Recueil de Plan d’églises Cisterciennes“ von Anselme Dimier (1949) zur Verfügung. Er stellt allerdings lediglich die Kirchen, nicht die gesamten Klosteranlagen dar. Außerdem ist seine Plansammlung längst überholt. Der Verfasser dieses Buches hat seit Jahrzehnten die Klosterstätten aufgesucht, mit Quellen verglichen und Maßverhältnisse überprüft. Dabei stellte er oft fest, dass die bisher veröffentlichten Grundrisse in vielen Fällen fehlerhaft und damit revisionsbedürftig waren. So entstanden völlig neue Pläne, die stets den gesamten Komplex einer Abtei mit der für die Zisterzienser typischen Raumfolge erfassen. Die Erstellung der Pläne war besonders dann aufwändig, wenn die mittelalterliche Anlage später verändert oder gar überbaut wurde. In solchen Fällen wurde nach Bauresten bzw. alten

Plänen und Urkunden geforscht und eine Rekonstruktion versucht.

Um den Besuchern der Klosteranlagen einen Überblick über die Bauentwicklung zu vermitteln, wurde neben der Darstellung der mittelalterlichen Grundrisse auch die barocke Bausubstanz (als äußerer Baukörper, nicht in ihrer exakten Raumfolge) berücksichtigt. So erkennt der Besucher, was ihn „vor Ort“ erwartet. Selbst Pläne völlig verschwundener Abteien (Grünhain, Rudekloster u. a.) konnten erstellt werden. Alle Grundrisse sind im gleichen Maßstab gezeichnet, so dass ein objektiver Vergleich der Klosteranlagen untereinander möglich ist.