Spott und Respekt - Die Justiz in der Kritik

Spott und Respekt - Die Justiz in der KritikHrsg. vom Magistrat der Stadt Wetzlar und der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V.
 
Art.Nr.:978-3-86568-566-7
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Spott und Respekt

Die Justiz in der Kritik

 

Hrsg. vom Magistrat der Stadt Wetzlar und der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V.

 

ca. 21 x 27 cm, ca. 300 Seiten, ca. 160 Abbildungen, Hardcover

 

ISBN 978-3-86568-566-7

 

ca. 29,95 €

 

erscheint im September 2010

 

Begleitbuch zur Ausstellung im Reichskammergerichtsmuseum, Wetzlar

23.9.2010–31.1.2011

 

Das Buch beleuchtet die kritischen Justizdarstellungen vom ausgehenden Mittelalter bis zum Jahr 1933. Das Spektrum reicht von Totentänzen, in denen der „Fürsprech“, der Vertreter einer Partei vor Gericht, vom Tod als Verkäufer der Wahrheit zur Rechenschaft gezogen wird, über illustrierte Flugblätter und die großen kritischen Graphiker wie Daumier bis zur Zeit der Satirezeitschriften in der Weimarer Republik. Dabei variieren die inhaltlichen Kontexte von Ständedarstellungen über die eigentliche Caricatura, die Porträtkarikatur bis zur Kritik an aktuellen Prozessen in der wilhelminischen Zeit. Als namhafte Autoren konnten unter anderem der Historiker Prof. Dr. Rolf Reichardt und Frau PD Dr. Bernadette Collenberg-Plotnikov gewonnen werden.

 

Das Buch erscheint anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V., die in Zusammenarbeit mit den Städtischen Sammlungen Wetzlar die Ausstellung „Spott und Respekt – Die Justiz in der Kritik“ (23.9.2010–31.1.2011) konzepiert hat. Kuratorinnen sind Dr. Anja Eichler, Eva Fußwinkel M. A. und Nadine Löffler M. A. Schirmherr der Ausstellung ist der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes Prof. Dr. Andreas Voßkuhle.