Goldorangen, Lorbeer, Palmen
ORANGERIEKULTUR VOM 16. BIS 19. JAHRHUNDERT
Schriftenreihe des Arbeitskreises Orangerien in Deutschland e. V., Bd. 6
Hrsg. vom Arbeitskreis Orangerien in Deutschland e. V.
ca. 14,8 x 21 cm, ca. 200 Seiten, ca. 200 Abbildungen, Broschur
ISBN 978-3-86568-226-0
ca. 19,95 €
erscheint im September 2010
Orangerien, einst wesentlicher Bestandteil historischer Gärten, waren durch das Zusammenspiel von Pflanzenbeständen, Architektur und Gartenkunst bestimmt. Seit nunmehr 30 Jahren
widmet sich der Arbeitskreis Orangerien der Erforschung, Erhaltung und Förderung der Orangeriekultur.
Die 18 Beiträge dieser Publikation zu Ehren des langjährigen Vorsitzenden des Arbeitskreises, Heinrich Hamann, zeigen – ergänzt durch zahlreiche farbige Abbildungen – Kontinuität und
Wandel im Orangeriebau über vier Jahrhunderte. Es entsteht ein lebendiges Bild von der Entwicklung der Orangeriekultur über ihren Höhe- und Glanzpunkt im Barock hinaus. Von der
metaphorischen Bedeutung der goldenen Äpfel für die Familie Medici oder auf Gemälden Fragonards reicht das Spektrum zu Einzelanalysen wie der Orangerieanlage von Lustheim im
Schleißheimer Garten oder dem Hof von Anhalt-Köthen. Am Beispiel der Orangerieanlage von Bendeleben in Thüringen wird nach geglückter Sanierung die Gesamtheit von Bauten und
Gartenanlage erfahrbar. Die Beiträge zum Orangerie- und Gewächshausbau des 19. Jahrhunderts verdeutlichen die anhaltende Bedeutung der Orangeriekultur in diesem Jahrhundert und zeigen
die Verwandlung, die das Zeitalter der Entdeckungen in pflanzlicher, architektonischer und technischer Hinsicht mit sich brachte.