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Die Stadt Münster: Ausgrabungen an der Königsstraße

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Die Stadt Münster: Ausgrabungen an der Königsstraße

55 Denkmalpflege und Forschung in Westfalen

Die aus zahlreichen Städten bekannten Königsstraßen hatten in karolingischer Zeit als überregionale Heerstraßen vor allem militärische Bedeutung und dienten in Westfalen als fränkische Anmarschwege während der Sachsenkriege. Im Mittelalter standen sie unter obrigkeitlicher Aufsicht, im Hochmittelalter unter dem Schutz der deutschen Könige.
Dank umfangreicher Untersuchungen der Stadtarchäologie Münster in den Jahren 2005 bis 2007 konnte die wechselvolle Geschichte der Königsstraße 48 bis 58 in Münster bis in die zweite Hälfte des 11. Jahrhunderts zurückverfolgt werden. Aus dieser Zeit stammt mit einem Kastenbrunnen der älteste sicher datierbare Befund der Ausgrabungen mit einer dendrochronologischen Datierung »um 1085«.
Die Untersuchungen an der Königsstraße sind ein beinahe mustergültiges Beispiel dafür, welchen Erkenntnisgewinn eine interdisziplinäre Zusammenarbeit bringen kann. Die Ergebnisse aus Archäologie, Archäozoologie und Archäobotanik lassen den Wandel auf den innerstädtischen Parzellen von noch landwirtschaftlich geprägten Anwesen bis zur städtischen Bebauung in der Neuzeit nachvollziehen.

Untertitel Ausgrabungen an der Königsstraße
Autoren Mathias Austermann, Ulrich Holtfester, Holger Jakobi, Arie J. Kalis, Jutta Meurers-Balke, Nadine Nolde, Alfred Pohlmann, Tanja Zerl
Umfang 21 × 29,7 cm, 608 Seiten, 173 Farb- u. 34 SW-Abb., zahlreiche Tabellen und Tafeln
Ausstattung Hardcover, 2 Lesebändchen, 3 Faltpläne
Sprache deutsch
ISBN 978-3-7319-1596-6
Erschienen 11. Februar 2026

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