Mein Warenkorb

Warenkorb 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Die textilen Geschenke Papst Bonifaz’ VIII. (1294–1303) an die Kathedrale von Anagni Zoom

Neu
Ein Blick in's Buch

Die textilen Geschenke Papst Bonifaz’ VIII. (1294–1303) an die Kathedrale von Anagni

Christiane Elster
ISBN: 978-3-7319-0282-9

Verfügbarkeit: Auf Lager

99,00 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Produkt Beschreibung

Details

Die textilen Geschenke Papst Bonifaz’ VIII. (1294–1303) an die Kathedrale von Anagni
Päpstliche Paramente des späten Mittelalters als Medien der Repräsentation, Gaben und Erinnerungsträger
 
Christiane Elster
 
Studien zur internationalen Architektur- und Kunstgeschichte Band 156
22 × 30 cm, 464 Seiten, 309 Farb- und 53 S/W- Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-3-7319-0282-9
Euro (D) 99,00, Euro (A) 101,80, CHF 114,00
 
Die Päpste des Mittelalters verschenkten häufig kostbare liturgische Textilien an geistliche Institutionen innerhalb und außerhalb Roms. Diese Schenkungen führten zu einer an Träger, Raum und Handlung gebundenen Neukontextualisierung der textilen Gaben und dienten der Etablierung einer auf das römische Papsttum ausgerichteten Kultur delegierter Repräsentation, politischer Loyalität und der Memoria. Die verschenkten Textilien speisten sich vielfach aus den Beständen des päpstlichen Schatzes. Charakteristisch für sie war ihre Heterogenität und Internationalität im Hinblick auf Material, Fertigungstechniken, Herkunft und Bildprogramme, denn die kostbaren Luxusgüter stammten aus bedeutenden Textilzentren in Europa, dem Mittelmeerraum, Byzanz und Zentralasien.
Das Buch behandelt diesen Themenkomplex ausgehend von den aus Schenkungen Papst Bonifaz’ VIII. (1294–1303) erhaltenen liturgischen Paramenten im Schatz der Kathedrale von Anagni (Latium). Die insgesamt neun textilen Objekte werden zum einen dokumentiert und katalogisiert. Zum anderen werden sie und weitere päpstliche Textilgaben des späten Mittelalters im Hinblick auf ihre Funktion als Medien päpstlicher Repräsentation (vor der Schenkung), als Gabe (im Moment der Schenkung) und als Erinnerungsträger (nach der Schenkung) kontextualisiert. Als Bestandteil des päpstlichen Schatzes wurden die Textilien zunächst innerhalb der päpstlichen Liturgie und des Zeremoniells verwendet und dienten der Repräsentation der Päpste. Dann kamen sie als Gaben zum Einsatz, wodurch sie ihre Besitzer und Verwendungskontexte wechselten. Im Zuge ihrer liturgischen Zweitnutzung und Musealisierung an den beschenkten Institutionen kam es zu einer Neudeutung der gestifteten Paramente als Erinnerungsträger, wobei die auf den päpstlichen Schenker und das Papsttum ausgerichtete Memoria wesentlich der Identitätsstiftung der begünstigten Kollektive diente.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Erscheinungsdatum 30.01.2018
Autoren -
Genre -
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7319-0282-9

Downloads