Mein Warenkorb

Cart 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Ernst Kreidolf und die Pflanzen Zoom

Ernst Kreidolf und die Pflanzen

Verein Ernst Kreidolf (Hg.)
ISBN: 978-3-7319-1025-1

Verfügbarkeit: Demnächst hier erhältlich

29,95 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Produkt Beschreibung

Details

Ernst Kreidolf und die Pflanzen
Wachsen – Blühen – Welken

Verein Ernst Kreidolf (Hg.)

21 × 27 cm, 120 Seiten, 177 Abbildungen Hardcover
ISBN 978-3-7319-1025-1
ca. 29,95 Euro (D), ca. 30,80 Euro (A), ca. 34,40 CHF

Bern / Schweiz Kunstmuseum 3. September 2020 bis 10. Januar 2021
Konstanz Städtische Wessenberg-Galerie 29. Januar bis 11. April 2021

Ernst Kreidolf (1863 Bern – 1956 Bern) ist in der Schweiz, aber auch in Deutschland, wo er mehr als dreißig Jahre lang lebte und arbeitete, als Maler und vor allem als Bilderbuchkünstler unvergessen. Mit seinen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erschienenen Büchern setzte er neue, wegweisende Maßstäbe in der Bilderbuchgestaltung.
Ernst Kreidolf wuchs auf dem Bauernhof seiner Großeltern auf und war mit der heimischen Flora seit Kindertagen eng vertraut. Bereits die Zeichnungen des Jugendlichen zeugen von genauer Beobachtungsgabe und seinem Einfühlungsvermögen in das jeweilige Wesen einer Pflanze. Dieses Wissen war der Ausgangspunkt für die spätere „Vermenschlichung“ seiner Bilderbuchgestalten. Daneben bildete zeitlebens das akribische Studium der Natur die Grund lage seines reichen künstlerischen Schaffens.
Ernst Kreidolfs Bilder und Texte entführen in die Welt des Märchens und des Traums, in denen Pflanzen eine zentrale Rolle zukommt. Alles, was wächst und blüht, fand seine liebevolle Aufmerksamkeit, vom unscheinbaren Gänseblümchen bis zur knorzigen Tanne. Unter den Pflanzen schätze Kreidolf besonders die Blumen, seien es die in Feld und Wald wachsenden oder die im Garten blühenden. Aber auch den Heilkräutern, Sträuchern und Bäumen galt sein Augenmerk. Staunenswert ist Kreidolfs Fähigkeit, die jeweiligen Charakteristika einer Pflanze herauszuarbeiten – die Schönheit ihrer Blüte, die Eleganz ihres Wuchses, die Gefährlichkeit ihrer giftigen Blätter oder den „sprechenden“ Namen, mit dem sie der Volksmund bezeichnet. Ihnen allen gibt er eine humane Gestalt und lässt sie dennoch ganz Pflanze sein. Dieser Akt einer anverwandelten „Vermenschlichung“ ist ebenso phantasievoll wie von großem botanischem Wissen bestimmt, virtuos und einfach zugleich.

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Erscheinungsdatum August 2020
Autoren -
Genre -
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7319-1025-1