Mein Warenkorb

Cart 0,00 €

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Heinrich Kirchhoff Zoom

Ein Blick in's Buch

Heinrich Kirchhoff

Herausgeber: Roman Zieglgänsberger und Sibylle Discher für das Museum Wiesbaden
ISBN: 978-3-7319-0584-4

Verfügbarkeit: Auf Lager

39,95 €
Inkl. 7% MwSt., zzgl. Versandkosten

Produkt Beschreibung

Details

Heinrich Kirchhoff
Ein Sammler von Jawlensky, Klee, Nolde…

Herausgeber: Roman Zieglgänsberger und Sibylle Discher für das Museum Wiesbaden

22 x 26,5 cm, 432 Seiten, 347 Farbabbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7319-0584-4
Euro (D) 39,95, Euro (A) 41,10, CHF 45,90

Ausstellung: Museum Wiesbaden, 27. Oktober 2017 – 24. Februar 2018

1917, vor genau 100 Jahren, zeigte das Museum Wiesbaden erstmals die private Kunstsammlung des Sammlers und Gartenliebhabers Heinrich Kirchhoff (1874–1934). Die bis dahin als höchst konservativ wahrgenommene, preußisch geprägte Kur- und Bäderstadt Wiesbaden erwarb sich damit von hier auf jetzt den landesweiten Ruf als neues Zentrum der Avantgarde. Der Sammler selbst, der 1908 aus dem Ruhrgebiet wegen des tropischen Klimas nach Wiesbaden gezogen ist und hier seine Leidenschaft für die Kunst entdeckt hat, ist heute aufgrund des Nationalsozialismus fast in Vergessenheit geraten. Und das, obwohl in seinem von ihm selbst angelegten tropischen Garten der am „Sonnenberg“ gelegenen Villa das Who ist Who der Avantgarde ein- und ausgegangen ist. Unter seinen Gästen waren nicht nur Maler wie Beckmann, Kandinsky, Klee, Nolde oder Rohlfs, sondern auch Kunstgelehrte wie Julius Meier-Graefe, Rosa Schapire oder Paul Westheim, Museumsdirektoren wie Gustav Hartlaub oder Max Sauerlandt, Sammler wie August von der Heydt und Kunsthändler wie Alfred Flechtheim oder I. B. Neumann. Dass sich darüber hinaus heute in Wiesbaden die weltweit bedeutendste Sammlung mit Werken von Alexej von Jawlensky in öffentlichem Besitz befindet, ist ebenfalls Kirchhoff zu verdanken, denn er war als Förderer Jawlenskys einer der wesentlichen Gründe, warum sich der Maler der modernen Ikone 1921 mit seiner Familie ausgerechnet in Wiesbaden niedergelassen hat. Ausstellung und Katalog zeichnen die Genese der „Sammlung Kirchhoff“ über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten von 1914 bis 1934 nach und führen damit anhand der von Kirchhoff geschätzten Maler die Entwicklung der deutschen Kunst vom Impressionismus (Corinth, Liebermann, Slevogt) über den facettenreichen Expressionismus (Chagall, Kokoschka, Lehmbruck, Macke, Marc) bis zur Abstraktion (Kandinsky, Moholy- Nagy) vor Augen. Am Ende wird anhand präziser ausgewählter Werke aus der ehemaligen Sammlung Kirchhoff – aufwendig recherchiert und zusammengetragen aus nationalen und internationalen Museen und Privatsammlungen – klar, der vergessene „Garten Kirchhoff“ war deutschlandweit eines der wichtigsten Sammelbecken der Avantgarde in den 1920er Jahren.

[...] Die sozio-politische Relevanz der Kunstwerke [...] als Seismographen der gesellschaftlichen Situation, erhellt der Katalog vortrefflich. [...] Und so veranschaulichen Ausstellung und Katalog gekonnt, wie sich Stadt und Sammler entwickelten, wie Zeit und Kunst sich miteinander verwoben. Der hochwertig gestaltete und mit zahlreichen farbigen Reproduktionen ausgestattete Katalog ist ein überaus lesens- und sehenswertes Buch, dass allen Kunstinteressierten der Zeit wärmstens empfohlen werden kann.  Nassauische Annalen, Band 129/2018

Weitere Informationen

Weitere Informationen

Erscheinungsdatum 26.10.2017
Autoren -
Genre Ausstellungskatalog
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7319-0584-4

Downloads