Protestanten unterwegs nach Jerusalem in der Frühen Neuzeit
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Protestanten unterwegs nach Jerusalem in der Frühen Neuzeit
Peregrinatio protestantica
Schriftenreihe der Friedrich-Christian-Lesser-Stiftung, Band 51
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Die Beiträge dieses Tagungsbandes beschäftigen sich mit Jerusalemreisen von Protestanten in der Frühen Neuzeit. Angeregt wurde das Thema durch die Publikation einer Handschrift des hallischen Apothekers Wolfgang Holtzwirth (1522−1572) über dessen erste drei Lebensjahrzehnte und dessen Reise in das Heilige Land (1546). Damit gilt Holtzwirth als der erste Protestant überhaupt, der nach Jerusalem reiste. Trotz aller konfessioneller Vorbehalte gab es nämlich unter den Lutheranern – sowohl bei Adeligen als auch bei Bürgern – ein reges Interesse am Heiligen Land.
Als Zeugen dafür werden in diesem Band neben Reiseberichten, Grabmonumenten und Leichenpredigten auch die „Souvenirs“ solcher Heilig-Land-Fahrten und deren Funktion in frühneuzeitlichen Sammlungskontexten behandelt.
Ergänzt wird das Spektrum um Beiträge zum Umfeld und zur Familie Holtzwirths in Halle, zu seinem Prager Reisegefährten Ulrich Prefát und zur Überlieferung der Handschrift im Schlossmuseum Sondershausen.
| Untertitel | Peregrinatio protestantica |
| Herausgeber | Hartmut Kühne, Carolin Schäfer |
| Umfang | 17 x 24 cm, ca. 288 Seiten, ca. 70 Abbildungen |
| Ausstattung | Hardcover |
| Sprache | deutsch |
| ISBN | 978-3-7319-1606-2 |
| Erschienen | erscheint im 1. Quartal 2026 |
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