Verschränkte Bögen als Fassadenschmuck
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Verschränkte Bögen als Fassadenschmuck
Ihre Anfänge, Verbreitung und Gestaltung bis zum Jahr 1200
Ulrike Robeck
Ausgehend vom islamisch geprägten Raum traten verschränkte oder, wie man auch sagt, sich kreuzende Bögen erstmals am Ende des 11. und am Beginn des 12. Jahrhunderts im christlichen Europa auf, zunächst jedoch lediglich an den Fassaden einzelner Kirchen in weit voneinander entfernten Orten. Erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts entwickelten sich um diese Einzelbauwerke herum Regionen, in denen das Motiv – sei es als Blendarkade oder als Kreuzbogenfries – zu einem charakteristischen Merkmal der dort neu errichteten Sakralbauten wurde. Diese Regionen sind Sizilien, das süditalienische Festland, England und Oberitalien. Von Oberitalien aus gelangten Kreuzbogenfriese auch in den nordostdeutschen Raum, aber wohl erst in den letzten Jahrzehnten des Jahrhunderts. Und an dessen Ende kam es schließlich auch noch zu einer Neubelebung des Motivs im islamischen Nordafrika und Andalusien. Mit detaillierten Beschreibungen und zahlreichen Illustrationen wird versucht, die Verbreitungswege verschränkter Bögen nachzuzeichnen und sowohl ihre erstaunliche Vielfalt als auch ihre regionalen Besonderheiten zu erfassen.
| Untertitel | Ihre Anfänge, Verbreitung und Gestaltung bis zum Jahr 1200 |
| Autor | Ulrike Robeck |
| Umfang | ca. 17 × 24 cm, ca. 144 Seiten, ca. 182 Abbildungen |
| Ausstattung | Hardcover |
| Sprache | deutsch |
| ISBN | 978-3-7319-1577-5 |
| Erschienen | erscheint im 1./2. Quartal 2026 |
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